Motivation       

Echtheit, Schönheit, Einfachheit, Dauerhaftigkeit, Kraft, Liebe, Lebensgrundlage,  Komplexität, Vertrautheit, Freiheit, Abenteuer, Schutz, Freude, Erlebnisse

sind nur ausgewählte Beispiele, die mit dem Begriff „Natur“ in Verbindung gebracht werden können. Nicht zuletzt weist uns das Verständnis zur Natur, ihren belebten und unbelebten Bestandteilen ebenso wie dem Zusammenspiel aller Elemente, einen Weg zu einer umweltverträglichen und nachhaltig agierenden Gesellschaft. Doch nicht allein Wissensvermittlung motiviert uns, Naturphänomene zu erkennen oder zu begreifen. Vielmehr zählt es, Raum zu geben für Begegnungen, Entdeckungen oder sinnliche Wahrnehmungen mit der Wildnis, die bereits vor unserer Haustür beginnt. Es ist nicht die Ehrfurcht und Unkenntnis vor allumfassenden  Naturgesetzen, sondern das Erleben von begegnenden Tieren, Pflanzen sowie Mitmenschen, die jeder sieht, aber um welche sich die wenigsten genug kümmern, um diese zu verstehen oder zu bewahren.

 

Vision

Naturpädagogen haben demnach die Aufgabe neben dem Wirken der Natur in all ihrer Komplexität, die Stellung des Menschen in diesem Wirkungsgefüge herauszuarbeiten. Abgesehen von nötigem Fachwissen und vieler Verhaltenskomponenten bedarf es besonders einer reichen Methodenauswahl sowie der Fähigkeit des situativen Handelns. Eigendynamik, Emotion, Fantasie, Kreativität, soziale Kompetenz sowie die Liebe zur Natur ist dem Naturpädagogen eigen. Durch verschiede Angebote sollen die Sinne für die große Wirklichkeit der lebendigen Welt aktiviert werden. Mit „Kopf, Hand und Herz“ (Pestalozzi) wollen wir gemeinsam mit Euch die „Welt ein bisschen besser zurücklassen, als wir sie vorgefunden haben“ (Sir Robert Baden Powell).

 

Ziele der Naturpädagogik

Zehn Wünsche an den Abenteuer - und Erfahrungsraum „Natur“:

  1. Der Wunsch sich zu bewegen … grenzenlose Bewegung an der frischen Luft fördern unsere motorischen Fähigkeiten.

  2. Der Wunsch nach Selbständigkeit und Verantwortung … Freiheit und Unberechenbarkeit der Natur gilt es kennenzulernen und für sich zu nutzen.

  3. Der Wunsch nach Spannung, Abenteuer und Risiko … Fantasie, Freiraum und Risiko lassen uns über uns hinauswachsen.

  4. Der Wunsch nach Liebe, Geborgenheit und Stille … Gruppengefüge und Naturgeräusche lassen uns zur inneren Ruhe finden.

  5. Der Wunsch nach Frieden und Allein-Sein … Unabhängigkeit des Einzelnen und seiner Umwelt wird in der Natur erfahren.

  6. Der Wunsch Erlebtes, Stimmungen und Gefühle auszudrücken … persönliche Erlebnisse können reflektiert und schließlich bildhaft der Gemeinschaft übermittelt werden.

  7. Der Wunsch zu spielen … unbegrenzte Spielmöglichkeiten bietet uns die Natur – ideal zur Selbsterfahrung, zum Erleben und zum Erproben verschiedener Verhaltensmuster.

  8. Der Wunsch nach natürlicher Gestaltung … eine Fülle von Materialien, welche die Fantasie zum Gestalten anregen, können in der Natur gefunden werden.

  9. Der Wunsch nach spontaner-situativer Wahrnehmung … alle Sinne werden in der Natur geschärft und dienen der intensiven Wahrnehmung unserer Umwelt.

  10. Der Wunsch nach Gemeinschaft … ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt sich insbesondere beim Kennenlernen der Fremde bzw. bei gemeinsamen Abenteuern.

Wollen wir  Menschen für die Natur begeistern,

können wir ihnen als Vorbild näher kommen, wenn Gefühl und Identität mitschwingen!

Naturpädagogik-Seminar-Frühling

Anmeldung für Veranstaltung

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